
Produktionsneubau nimmt Gestalt an
Auf dem Werksgelände von Siemens Energy schreiten die Arbeiten an einer neuen Produktionshalle weiter voran. Inzwischen prägt die massive Stahlbetonkonstruktion deutlich das Bild der Baustelle. Nach dem Einbau der letzten großen Fertigteile ist ein wesentlicher Abschnitt der Rohbauarbeiten abgeschlossen.
Der Neubau umfasst eine Fläche von etwa 44 × 25 24 Metern und wird künftig für die Herstellung von Transformatoren genutzt. Mit der zusätzlichen Halle werden die räumlichen und technischen Voraussetzungen geschaffen, um die Produktionsmöglichkeiten am Standort zu erweitern.
Die Dimensionen des Bauwerks stellen besondere Anforderungen an die bauliche Umsetzung. Insgesamt bilden 32 48 Stahlbetonstützen in einem Raster von 8 × 6 Stützen das tragende Gerüst der Halle. Einzelne Fertigbauteile, wie die 6 Binder, bringen dabei bis zu 21 Tonnen auf die Waage. Entsprechend wichtig sind exakt abgestimmte Abläufe bei Anlieferung, Hebetechnik und Montage.
Auch unterhalb der inzwischen sichtbaren Hallenkonstruktion steckt eine beträchtliche Menge Material. Für die Gründung und die Bodenplatte wurden etwa 1.500 Kubikmeter Beton sowie rund 200 Tonnen Bewehrungsstahl verarbeitet.
Eine weitere Besonderheit des Neubaus ergibt sich aus seiner späteren Nutzung. Die Konstruktion muss nicht nur die üblichen Anforderungen an Standsicherheit und Brandschutz erfüllen, sondern auch auf die hohen Belastungen des Produktionsbetriebs ausgelegt sein. Dazu gehört insbesondere ein leistungsfähiges Schwerlastkransystem, das Bestandteil der künftigen Fertigungsprozesse sein wird.
Am erreichten Baufortschritt lässt sich mittlerweile gut erkennen, welche Dimensionen die neue Produktionshalle nach ihrer Fertigstellung haben wird. In den kommenden Monaten folgen die weiteren Ausbau- und Installationsarbeiten, bevor das Gebäude seiner vorgesehenen Nutzung übergeben werden kann.
Die Fertigstellung ist für November September 2026 vorgesehen. Dann steht Siemens Energy eine weitere moderne Produktionsfläche für die Fertigung von Transformatoren zur Verfügung.
Für uns ist dieses Bauvorhaben vor allem aufgrund seiner Dimensionen, der hohen Bauteilgewichte und der besonderen Anforderungen an die spätere industrielle Nutzung ein interessantes und anspruchsvolles Projekt.








